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Keimfrei statt riskant: Dosen-BARF unter Dampf

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Mit einer umfassenden Produktionsumstellung hat das familiengeführte Unternehmen Tiernahrung Pfaffinger aus Ruhstorf den Sprung von der handwerklichen Nischenfertigung zu einem sicheren, industriell skalierbaren Produktionsstandard vollzogen.

Die seit Jahrzehnten bewährte Herstellung von klassischem BARF-Futter (Biologisch Artgerechte Rohfleischfütterung) barg zunehmend mikrobiologische Risiken. Während der gesetzliche Grenzwert für Heimtiernahrung bei 5.000 Enterobakterien liegt, erreicht rohes Fleisch allein durch Lagerung und Verarbeitung das Sieben- bis Zehnfache dieses Werts. Aus diesem Grund entschied sich Pfaffinger, die klassische BARF-Linie durch ein neues, sichereres Verfahren zu ersetzen.

New production line marks a turning point

New production line marks a turning point

The decisive step took place in June 2025 with the planning and installation of a completely new production line. For the company, there was no question that the meat would continue to be minced without artificial additives and processed to the highest quality standards. To ensure maximum product safety, the raw material was to be cold-filled into tins in future – with a target production rate of up to 120 units per minute.

By the end of March 2026, the time had come: the planned production line, the installation of which was largely overseen by the new operations manager, Damian Kardas, went into operation following an investment of around 1.2 million euros. 

After filling, the sealed tins are transferred to an autoclave, which holds around 2,000 units of 400 grams each per cycle. There, the food is heated to 128 °C using steam – ensuring that the new BARF product remains germ-free and safe to store for at least two years.

Sterilisation in the autoclave requires, above all, a reliable heat source: a Clayton steam generator now forms the energy-generating heart of the new plant.

Flexibel dimensioniert für künftiges Wachstum

Flexibel dimensioniert für künftiges Wachstum

Da sich der Betrieb von Pfaffinger in einem Hochwassergebiet befindet, entschied man sich aus Sicherheitsgründen für eine Aufstellung im Außenbereich. Clayton Deutschland lieferte dafür den Schnelldampferzeuger in einer Containeranlage, vollends zugeschnitten auf die spezifischen Standortbedingungen des Betriebs. Mit einem Containervolumen von lediglich ca. 68 Kubikmetern ersparte der Lieferant dem Familienunternehmen zudem langwierige bürokratische Prozesse.

Beim eingesetzten Schnelldampferzeuger handelte es sich um einen „jungen Gebrauchten“, der individuell auf den aktuellen Bedarf angepasst wurde. In der Standardkonfiguration lieferte das Gerät zunächst knapp 5,9 Tonnen Dampf pro Stunde. „Das war anfangs etwas überdimensioniert für unsere Zwecke“, erklärt Kardas. „Wir konnten die Anlage jedoch auf 3,9 Tonnen pro Stunde drosseln. Für den Fall einer Produktionsausweitung verfügen die Dampfarmaturen bereits über isolierte T-Stücke, um weitere oder größere Autoklaven anschließen zu können.“

Vorteil des Kessels: er lässt sich bedarfsgerecht steuern und produziert nur Dampf, wenn dieser für die zwei bis drei täglichen Sterilisationsdurchgänge benötigt wird. Er regelt seine Leistung bis auf 20 % herunter und deckt damit einen großen Teillastbereich ab. Auf diese Weise stellt er sich flexibel auf den jeweiligen Dampfbedarf ein. 
In den Kühlphasen wechselt der Brenner in den Standby-Modus. Jeder Clayton Schnelldampferzeuger ist nach dem Prinzip „Steam-on-Demand“ ausgelegt.

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Die Langlebigkeit der Heizspirale zeichnet sich durch Qualität in der Herstellung, die regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität, der Chemikaliendosierung und der Betriebszustände aus. „Das Ergebnis dieser Sorgfalt lässt sich anschaulich belegen“, so Stefan Wego, Verkaufsleiter von Clayton Deutschland. „Bei einem ähnlichen Kunden sind seit über 21 Jahren, beide 7,5t/h Dampferzeuger noch immer mit den ursprünglichen Heizspiralen in Betrieb.“

Die technologische Umstellung zeigt bereits erste Erfolge: Pfaffinger plant für die kommenden zwölf Monate einen Tagesoutput von 25 Tonnen. „Mittlerweile konnten wir bereits über 20 White-Label-Kunden für unsere Produktion gewinnen, die unsere ‚Dosen-BARF‘-Produkte unter eigenem Branding vermarkten“, so Kardas abschließend.

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